Der ein oder andere wird sich fragen, was momentan hinter den Kulissen alles bei Peers Heimkehr, unserem Transmedia-Projekt passiert. Wir arbeiten nach wie vor fleißig an einer multimedialen Umsetzung von „A Storm to come“, dass ihr ja schon als Bonustrack von Break the Silence kennt. Wir kommen voran und bitten noch um etwas Geduld. News dazu auch auf unserem Projekt-Blog in Facebook (www.facebook.com/peerreturns).
In Bezug auf unser Theaterprojekt und die Spielplanwahl am Thalia Theater gibt es leider nichts Schönes zu berichten. Nachdem wir seit über 2 Monaten probieren, mit den Verantwortlichen am Thalia-Theater ins Gespräch zu kommen (und wir waren sowas von höflich, ganz ehrlich) müssen wir nach mehreren Terminvertröstungen leider davon ausgehen, dass das Thalia Theater kein ernsthaftes Interesse an Peers Heimkehr hat. Der Intendant weigert sich mit uns zu sprechen. Der hauseigene Regisseur ist so beschäftigt mit Proben, dass es noch nicht mal möglich zu sein scheint, mit uns einen Termin abzustimmen. Der Dramaturg, der sich als Einziger mehrmals mit unserem Autor ausgetauscht hat, verweist uns an den Regisseur, usw…
Zur Erinnerung: Es war nicht unsere Idee, uns mal initiativ an diesem Theater zu bewerben und zu hoffen, dass da mal wer ans Telefon geht. Nein, wir haben die vom Thalia Theater mit großem Tamtam initiierte Spielplanwahl als Zweitplatzierte gewonnen und damit Peers Heimkehr schon voller Vorfreude und Motivation auf einer großen deutschen Bühne gesehen. Stattdessen können wir nur bestürzt beobachten, wie wenig Respekt das Thalia vor sich selbst hat und wie angstvoll die Verantwortlichen sich im Nachhinein für ihre eigene Idee der Spielplanwahl zu schämen scheinen. Unserem Empfinden nach fehlt es hier offensichtlich an Respekt, der eigenen Idee gegenüber aber auch und vor allem den Menschen gegenüber, die an dieser Wahl teilgenommen haben.
Wir wissen selbst, dass Peers Heimkehr nicht das nächste große Ding ist, auf das die gesamte Theaterwelt seit Jahren gewartet hat. Wir wollten lediglich das was ist ergänzen und bereichern, und zwar mit einem eigenständigen Musikstil und einer zeitgemäßen Betrachtung eines großen Theater-Klassikers.
Wenn also nicht auf einmal noch ein Wunder passiert, sollten wir wohl davon ausgehen, das Peers Heimkehr nicht auf der Thalia Bühne zu sehen sein wird. Sehr schade, aber mehr für das Thalia als für uns. Wir versprechen euch, dass wir weiter an diesem Projekt arbeiten, damit alle, die Metal A Cappella mal in Kombination mit Schauspiel auf einer Theaterbühne sehen wollen, sich auf etwas freuen können.
Es ist nicht das erste Mal, dass wir mit Vorurteilen zu kämpfen haben, bisher hat es dem Spaß den wir an dieser Band und mit euch haben aber zum Glück nicht großartig schaden können. Das wird auch in diesem Fall so sein, versprochen!
Von daher – Kopf hoch, neuer Wind kommt stets von vorn ;-) Rakkatakka Motherfuckers!